
Italienische Landschaft mit Brücke

Mittelalterliche Ritterschlacht an der Wartburg

Landschaft mit Höhle, Gräbern und Ruinen im Mondlicht

Benediktinerkloster Santa Scolastica

Herbstabend am See

Flusslandschaft mit Figuren und Kutsche

Die Seelen auf dem Styx

Blick in Richtung Karlsbad in Böhmen

Eule auf einem Grab

Mittagsstunde

Studien männlicher Köpfe

Beschwörungsszene mit Hexe
Vom Klassizismus zur Romantik in der deutschen Kunst
Um 1800 blühten im deutschsprachigen Raum mehrere künstlerische Strömungen nebeneinander, die alle von einer neu erwachten Faszination für die Vergangenheit geprägt waren. Der Neoklassizismus wandte sich der Welt der mediterranen Antike zu und entnahm seine Ideale von Harmonie, Klarheit und Proportion der griechischen und römischen Kunst. Die Romantik hingegen fand ihre Inspiration im Mittelalter, in nordischen Sagen und in Werken wie den „Gesängen Ossians“, die als Dichtungen eines schottischen Barden aus dem 3. Jahrhundert ausgegeben wurden, sich später jedoch als literarische Erfindung des 18. Jahrhunderts entpuppten.
Johann Wolfgang von Goethe, nach seinen Italienreisen ein leidenschaftlicher Bewunderer der klassischen Kunst, spielte eine Schlüsselrolle bei der Förderung des Antiken-Geschmacks in Deutschland. In einer politisch zersplitterten Region bot diese gemeinsame Bewunderung der klassischen Antike ein kulturelles Ideal, von dem sich viele erhofften, es könne als einigendes Band dienen.
Johann Wolfgang von Goethe, nach seinen Italienreisen ein leidenschaftlicher Bewunderer der klassischen Kunst, spielte eine Schlüsselrolle bei der Förderung des Antiken-Geschmacks in Deutschland. In einer politisch zersplitterten Region bot diese gemeinsame Bewunderung der klassischen Antike ein kulturelles Ideal, von dem sich viele erhofften, es könne als einigendes Band dienen.

Studie eines männlichen Aktes

Italienische Landschaft

Junger Mann, der sein Gesicht in der Hand verbirgt

Brustbildnis eines jungen Mannes

St.-Michaels-Kapelle in Kiedrich
Romantisches Deutschland: Zeichnungen aus den Museen von Weimar
Romantisches Deutschland: Zeichnungen aus den Museen von Weimar , im Petit Palais gezeigt, schöpft aus Weimars berühmten Sammlungen, um die deutsche Zeichenkunst um 1770–1840 nachzuzeichnen – in einer Zeit, in der aufklärerischer Klassizismus und romantische Innerlichkeit ineinandergriffen. In Studien und ausgeführten Blättern messen die Künstler das von Goethe vertretene antike Ideal an Mittelalter-Revival, nordischer Sage und der aufgeladenen Atmosphäre der Gesänge des Ossian . In einem politisch zersplitterten Land erscheint Weimar als kulturelle Werkstatt, in der Linie und Papier zu Werkzeugen von Erinnerung, Gefühl und entstehender Identität wurden.
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