2024 © Maxim Tabachnik
Mochica-Kriegeropfer
Die Mochica-Kultur (1–800 n. Chr.) stellte Opferrituale für besiegte Krieger dar. Einige Opfer fanden auf Inseln statt, wobei die Krieger auf Flößen über das Meer transportiert wurden, andere in den Bergen, wo die Besiegten aus großer Höhe hinabgestürzt wurden. Diese in der Mochica-Kunst festgehaltenen Praktiken spiegeln die komplexen Glaubensvorstellungen der Kultur und die symbolische Rolle des Opfers bei der Aufrechterhaltung kosmischer Ordnung und gesellschaftlicher Hierarchie wider.
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