Chimú-Keramik mit zeremonieller Szene

Chimú-Keramik mit zeremonieller Szene

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Chimú-Keramik von Perus Nordküste (1300–1532 n. Chr.) spiegelt eine Wiederbelebung nördlicher Traditionen wider und verzichtet auf Polychromie sowie Doppel-Ausguss-Brückenhenkel. Überwiegend schwarz, zeigt sie stufenförmige Henkel mit Affenmotiven, die an die Mochica-Kunst erinnern. In Formen massenproduziert, stellen diese Keramiken menschliche Figuren dar, die Hirsche tragen, als Symbol für die Vermenschlichung von Macht. Die Szene deutet auf eine zeremonielle Zusammenkunft hin; die Figuren sind möglicherweise mit Musik oder Erzählen beschäftigt und machen soziale Hierarchien sichtbar.