2004 © Maxim Tabachnik
Antinous als Silvanus (Detail)
Dieses Fragment eines Marmorreliefs (130–138) zeigt Antinous, den Geliebten des Kaisers Hadrian, dargestellt als Silvanus, den römischen Gott der Wälder und Felder. In dieser Nahaufnahme sammelt die jugendliche Figur Trauben, während ein kleiner Altar mit einem Tannenzapfen – dem Symbol des Silvanus – die Szene verankert. Nachdem Antinous im Nil ertrunken war, vergöttlichte ihn Hadrian, was einen weitverbreiteten Kult auslöste. Dieses im 18. Jahrhundert restaurierte Relief spiegelt sowohl seine idealisierte Schönheit als auch die mit Silvanus verbundene pastorale Ruhe wider.
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