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Gärten der Villa Borghese

Die Gärten der Villa Borghese sind das landschaftlich gestaltete Herz des Anwesens Villa Borghese, begonnen im frühen 17. Jahrhundert als privates Reich von Kardinal Scipione Borghese: ein Bereich kontrollierter Natur, klassischer Repräsentation und theatralischer Blickachsen. Barocke Geometrie lebt in Alleen und Parterreflächen fort, später gemildert durch Seen, Haine und Anlagen wie den Tempel des Äskulap (1785–92), wo Ideale der Aufklärung Gesundheit, Schönheit und geordnete Szenerie miteinander verbanden. 1903 der Öffentlichkeit geöffnet, wurden die Gärten zu einem der vertrautesten städtischen Rückzugsorte Roms, in dem Kunst und Grün bis heute prägen, wie die Stadt Erholung denkt.

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