Burg Julius IICastello di Giulio II
Das Castello di Giulio II erhebt sich neben der Kirche Sant’Aurea als Ostias Erinnerung daran, dass die Tiber-Mündung einst eine umkämpfte Grenzlinie war. Erbaut 1483–87 für Kardinal Giuliano della Rovere, den späteren Papst Julius II., und traditionell Baccio Pontelli zugeschrieben, machen Graben, starke Mauern und Rundturm aus Renaissance-Geometrie harte Verteidigung und Kontrolle der Hafenstraße nach Rom. Im Inneren mildern Groteskenfresken aus dem späten 15. Jahrhundert — hervorgegangen aus der Wiederentdeckung antik-römischer Ornamentik — die Strenge der Festung mit einer humanistischen Vorstellungskraft, die bis heute wie in das lokale Gedächtnis eingewoben wirkt.
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