2025 © Maxim Tabachnik
Nasca-Opferköpfe
Diese beiden weiblichen Schädel (ca. 100–300 n. Chr.) bewahren Gewebereste und geflochtene Schnüre, die durch Öffnungen in der Stirn geführt sind. Die Löcher ermöglichten das Aufhängen und kennzeichneten sie als rituelle Opfer. Als Trophäenköpfe bekannt, stammten solche Opfergaben vermutlich von Gefangenen oder ausgewählten Opfern und symbolisierten Fruchtbarkeit, Erneuerung und den heiligen Kreislauf von Leben und Tod im Glauben der Nasca. Ihre Fesselung spiegelt die Kontrolle über Geist und Körper gleichermaßen wider.
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