2022 © Maxim Tabachnik
Hohle Goldene Kopfplastik
Dieser hohle goldene Kopf (5.–4. Jh. v. Chr.) aus dem Oxus-Schatz gehörte zu einer größeren Votivfigur, die vermutlich an einem Holzkern befestigt war. Die durchbohrten Ohren trugen einst Ohrringe, was auf eine zeremonielle oder weihebezogene Funktion hinweist. Die stilisierten Gesichtszüge folgen den achämenidischen Kunstnormen, bei denen vereinfachte Formen Würde statt porträthafter Ähnlichkeit vermitteln sollten. Als Teil eines bedeutenden rituellen Depots aus dem antiken Baktrien bietet er Einblick in die spirituellen Praktiken und die elitäre Handwerkskunst des Achämenidenreiches.
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