Kathedrale von MetzCathédrale Saint-Étienne de Metz
Die Kathedrale von Metz wuchs durch Umbauten und Neubauten vom 13. bis 16. Jahrhundert, als die Macht des Bistums die Stadt an der Mosel prägte. Ihre hoch aufragende Gotik macht aus Höhe und Licht eine Theologie und brachte ihr den Beinamen Laterne Gottes ein — am eindrücklichsten in 6.500 m² Glasmalerei: mittelalterliche Tafeln von Hermann von Münster neben Fenstern des 20. Jahrhunderts von Marc Chagall, die Stein in Farbe verwandeln. Für die Einheimischen ist sie bis heute zugleich eine lebendige Kirche und ein bürgerliches Wahrzeichen, in dem Glaube, Erinnerung und Kunst Kriege und Wandel überdauern.
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