Neuer TempelTemple Neuf
Der Neue Tempel steht auf einer Insel in der Mosel und ist eine der deutlichsten Erinnerungen an die Grenzlandgeschichte von Metz. Er wurde 1901–1904 unter deutscher Herrschaft als protestantische Kirche errichtet; seine neoromanische Massigkeit und der helle Stein setzen einen bewussten Kontrapunkt zur nahegelegenen gotischen Kathedrale und machen Architektur zur Aussage von Macht und Identität. Im Lauf der Zeit wurde er weniger zum Symbol der Trennung als zu einem vertrauten Wahrzeichen des Zusammenlebens, in dem Gottesdienst und Musik ihren Platz in der langen, umkämpften Geschichte von Metz zwischen Frankreich und Deutschland haben.
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