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Palmyra

Palmyra, das antike Tadmor, stieg aus einer Wüstenoase zu Syriens großer Karawanenstadt auf und verband das Mittelmeer mit Mesopotamien und Persien. Im 1.–3. Jahrhundert übersetzten ihre römischen Kolonnaden und Heiligtümer lokale Götter in eine griechisch-römische Architektursprache, finanziert durch Handel und Grenzdiplomatie. Der Höhepunkt der Geschichte ist Königin Zenobias Unabhängigkeitsversuch in den 270er Jahren; sie setzt sich in späteren Verteidigungsanlagen wie der Qala’at Ibn Maʿn oberhalb der Ruinen fort. Die jüngsten Verwüstungen haben Palmyra zu einem Sinnbild kulturellen Verlusts — und der Widerstandskraft — gemacht.

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