Dallas
Dallas (gegründet 1841) wird oft als modernes texanisches Statement gelesen: selbstbewusst, unternehmerisch und nach vorn geneigt, mit Glastürmen, die aus breiten Straßen aufsteigen, und einer Dimension, die eher konstruiert als zufällig wirkt. Man kommt in eine Stadt, die auf Bewegung und Abschlüsse zugeschnitten ist, in der sich ein poliertes Zentrum rasch in weit ausgreifende Viertel öffnet und der hitzeglänzende Horizont Distanz wie einen Teil des Alltags erscheinen lässt.
Geprägt von Eisenbahn und Handel und später vom langen Nachbild von Baumwolle und Öl, läuft Dallas heute auf Finanzen, Technologie und Dienstleistungen; Wachstum zeigt sich als ständige Neuerfindung. Das kulturelle Leben kann zurückhaltend wirken, bis man große Museen und Spielstätten betritt, wo internationale Sammlungen selbstverständlich neben regionalem Selbstvertrauen stehen. Die Vielfalt der Metropole macht jedes einzelne Klischee schwierig — und auch der Tisch: Barbecue und Tex-Mex verankern das soziale Ritual, während neuere Küchen Tradition ohne Entschuldigung neu mischen.