Nationalmuseum für Anthropologie
Das 1964 im Chapultepec-Park eröffnete Nationalmuseum für Anthropologie wurde als modernes Monument konzipiert — gleichermaßen für Mexikos indigene Zivilisationen wie für die lebendigen Nationen der Gegenwart. Pedro Ramírez Vázquez entwarf es um einen weiten Innenhof, geprägt von dem hoch aufragenden Betondach und dem Brunnen, die zu seinem Wahrzeichen wurden; ein Rahmen, der steinerne Meisterwerke aus der Welt der Olmeken, Maya und Azteken neben Galerien zum heutigen Gemeinschaftsleben stellt. Für viele Mexikaner wirkt das Museum als bürgerliches Heiligtum, in dem Herkunft, Identität und Erinnerung öffentlich ausgehandelt werden.
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