Nationalmuseum von Kolumbien
Das 1823 gegründete Nationalmuseum von Kolumbien verknüpft Kunst, Dokumente und Alltagsgegenstände zu einer einzigen, oft umstrittenen Erzählung der Nation. Seit 1948 ist es im ehemaligen Panoptikum-Gefängnis von Bogotá untergebracht, einem strengen Steinkomplex, der 1874–1905 errichtet wurde, um Körper und Ideen zu kontrollieren. Der Umbau verwandelt Einschluss in Reflexion: Indigenes Erinnern, kolonialer Glaube, republikanische Politik und moderner Widerspruch teilen sich dieselben Korridore und laden Kolumbien ein, neu zu bedenken, woran es zu erinnern beschließt.
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