Sidi Bou Said
Sidi Bou Said (gegründet um das Heiligtum von Abu Said al-Baji im 13. Jahrhundert) gilt weithin als die malerischste Stadt Tunesiens, in der weiß getünchte Häuser, blaue Türen und ruhige Gassen mit Blick auf das Mittelmeer eine unverwechselbare architektonische Identität schaffen. Lange Zeit mit Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen verbunden, entwickelte sie sich von einer spirituellen Siedlung auf einem Hügel zu einer verfeinerten kulturellen Enklave, während sie sorgfältig ihren traditionellen Charakter bewahrte. Heute erhalten Cafés, Galerien und historische Villen einen gemessenen Rhythmus, der sowohl das tunesische Erbe als auch eine anhaltende mediterrane Eleganz widerspiegelt und die Stadt zu einer der prägendsten Kulturlandschaften des Landes macht.