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Meister des Frankfurter Paradiesgärtleins

Meister des Frankfurter Paradiesgärtleins ist der Notname für den anonymen oberrheinischen Maler, der mit dem um 1410 entstandenen Städel-Tafelbild Paradiesgärtlein verbunden wird – einer zarten Vision der Gottesmutter und der Heiligen, geborgen in einem umschlossenen Garten. Verwurzelt in der mittelalterlichen Idee des hortus conclusus, macht das Werk Botanik zu Theologie: minutiös beobachtete Blumen und Tiere fungieren als marianische Symbole und übersetzen städtische Frömmigkeit in ein stilles, kultiviertes Paradies. In Frankfurt bleibt es ein Maßstab dafür, wie spätmittelalterliche Kunst das Heilige intim und nah erfahrbar machte.

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