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Kirche der Gesellschaft JesuIglesia de la Compañía de Jesús

Von Jesuiten ab 1605 bis ins frühe 18. Jahrhundert errichtet, verdichtet die Kirche der Gesellschaft Jesu den geistlichen Anspruch und das politische Selbstbewusstsein des kolonialen Quito zu Hochbarock. Ihre Fassade aus Vulkangestein mit gedrehten Säulen öffnet sich zu einem nahezu vollständig vergoldeten Langhaus, in dem gestaffelte Altäre, bemalte Tafeln und Mudéjar-Muster europäische Vorbilder mit den Schnitztraditionen der Schule von Quito verbinden. Als Raum gedacht, der die Sinne überwältigt und Lehre vermittelt, besteht sie bis heute als bürgerliches Wahrzeichen und lebendiges Heiligtum.

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