Sydney Opera House
Das Opernhaus Sydney, 1959–73 am Bennelong Point nach dem wettbewerbsgewinnenden Entwurf von Jørn Utzon errichtet, verwandelte einen Arbeitsrand des Hafens von Sydney in eine bürgerliche Bühne. Seine gekachelten Betonschalen sind weniger ein einziges Dach als eine skulpturale Skyline, die getrennte Säle schützt und zugleich die Foyers zu Wasser und Licht hin öffnet. Während der Bauzeit gefeiert und umstritten, wurde das Gebäude zum Sinnbild des Nachkriegsmodernismus und des kulturellen Selbstbewusstseins Australiens; die UNESCO-Eintragung von 2007 fixierte es als globales Wahrzeichen.
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