2021 © Maxim Tabachnik
Ikone der heiligen Irina
Diese Ikone (spätes 11.–12. Jh.) aus Nowgorod zeigt die heilige Irina als gelassene Märtyrerin, erkennbar an dem Kreuz, das sie als Zeichen standhafter Glaubenstreue hält. Ihr ruhiger Blick und ihre zurückhaltenden Gesten folgen byzantinischen Vorbildern, die die frühe russische Ikonographie in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale prägten. Das Bild spiegelt Nowgorods Übernahme der Bildsprache Konstantinopels wider und präsentiert Irina als Gefäß für Mut und lehrmäßige Treue, deren Tugenden die russische Frömmigkeit mit ihren byzantinischen Wurzeln verbanden.
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