2007 © Maxim Tabachnik
Drachenkonsolstein, Große Halle
In der Großen Halle des Hôtel-Dieu von Beaune (15. Jh.) endet ein Deckenbalken in einem geschnitzten Drachenkopf, dessen Kiefer den bemalten Balken umklammern. Solche Stützen, sogenannte Konsolsteine, trugen die statische Last und fügten zugleich lebendige Bildmotive hinzu. Das aufgerissene Maul der Bestie deutet sowohl Bedrohung als auch Schutz an und verbindet mittelalterliche Fantasie mit moralischer Symbolik an einem Ort der Heilung und Andacht.
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