
Tor der Nichtwiederkehr

Korridor im Obergeschoss

Zentrale Treppe und Innenhof

Zelle zur Gefangenschaft von Versklavten

Korridor mit Meerblick
Haus der Sklaven
Auf der Insel Gorée steht das Haus der Sklaven aus dem 18. Jahrhundert als Senegals wohl aufgeladenstes Mahnmal für den atlantischen Sklavenhandel und die koloniale Ordnung, die Gefangenschaft zur Normalität machte. Hinter der ruhigen rosafarbenen Fassade verbirgt sich eine räumliche Hierarchie — oben die Räume der Händler, unten die engen Zellen — die in der Tür ohne Wiederkehr endet, einer zum Meer gerichteten Schwelle, die zu einem globalen Symbol von Bruch und Diaspora geworden ist. Unabhängig von den einst hier festgehaltenen genauen Zahlen bündelt das Gebäude Trauer, Erinnerung und die Forderung nach Verantwortung.
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